Vom Giessen des Zitronenbaums
Spielfilm, Frankreich, Katar, Deutschland, Kanada, Türkei, Palästina 2019, 97 Minuten
Kinostart: 16. Januar 2020
Synopsis
Der Künstler Elia kommt aus Nazareth und muss sich über Land und Leute doch sehr wundern. Schon der eigene Garten und seine Zitronenbäume sind vor den Begehrlichkeiten der Nachbarn nicht sicher. Bald bricht Elia auf, um anderswo heimisch zu werden und die seltsame Einsamkeit des kopfschüttelnden Beobachters hinter sich zu lassen. Er geht in jene Länder, wo die Frauen frei sind und die Kunst so schön tolerant, wo die Parks öffentlich sind und niemand nachbarliche Zitronen stiehlt. Elia wird zum Kundschafter in den westlichsten Metropolen, Paris und New York. Auf seinen Streifzügen durch die Räume des Urbanen gerät er zwischen aggressive Parkbesucher, ferngesteuerte Touristen, rollende Polizisten und bis an die Zähne bewaffnete Spaziergänger. Erneut muss sich Elia wundern, doch aus dem Wundern wird bald ein nur zu bekanntes Befremden. Auch hier ist die Welt aus den Fugen geraten, haust ein Schrecken in den Begegnungen. Immer kleiner wird die Mimik dessen, der als Heimatsuchender ankam und zur Teilnahmslosigkeit verurteilt ist. Und immer größer wird das Ausmaß des Absurden, das zu unserer Normalität geworden ist. Bleibt am Ende nur die Freundschaft mit einem kleinen, frechen Vogel? Elia kehrt zu seinem Garten in Nazareth zurück und muss sich abermals wundern: über einen liebevoll gepflegten und gedeihenden Zitronenbaum.

Als unbeschwerter Flaneur läuft Regisseur Elia Suleimann los und erlebt eine Irrfahrt in die absurden Abgründe unserer Zeit. Kaum jemals hat sich die Erschütterung eines Beobachters so leichtfüßig in einer Komödie der Irrungen Ausdruck verschafft. Mit viel Lust an der Komik, die im Widerspruch liegt, gelingen in VOM GIESSEN DES ZITRONENBAUMS grandiose Sketche, die sich zum schrecklich schönen Panorama einer nahenden Apokalypse zusammenfügen.
Schauspieler/Protagonisten
Elia Suleiman
Elia Suleiman
Nachbarn Vater und Sohn
Tarik Kopti und Kareem GHNEIM
Kellner
George Khleifi
Brüder und Schwester
Ali Suliman, Fares Mugabaa, Yasmine Haj
Bischoff
Nael Kanj
Beduinenfrau
Asmaa Azaizy
Mann in der Metro
Grégoire Colin
Filmproduzent
Vincent Maraval
Ambulanz
Claire Dumas und Antoine Cholet
Obdachloser
Eric Cornet
Japanisches Pärchen
Yumi Narita und Kengo Saito
Kartenleser
Stephen McHattie
Femen
Raïa Haïdar
Zeremonienmeister
Fadi Sakr
Taxifahrer
Kwasi Songui
Lehrer
Guy Sprung
Filmproduzentin
Nancy Grant
Flughafensicherheitsbeamter
Alain Dahan
Gael García Bernal
Gael García Bernal
Stab
Drehbuch und Regie
Elia Suleiman
Kamera
Sofian El Fani
Schnitt
Véronique Lange
Tonaufnahme
Johannes Doberenz
Tonschnitt
Gwennolé Le Borgne, Olivier Touche, Laure Anne Darras
Tonmischung
Lars Ginzel
Produktionsdesign
Caroline Adler
Kostüme
Alexia Crisp-Jones, Éric Poirier
Ausführende Produzentinnen
Fatma Hassan Alremaihi, Hanaa Issa
Produzenten
Édouard Weil, Laurine Pelassy, Elia Suleiman,
Thanassis Karathnanos, Martin Hampel, Serge Noël
Koproduzenten
Zeynep Ozbatur Atakan, Georges Schoucair
Eine Produktion von
Rectangle Productions, Nazira Films, Pallas Film,
Possibles Media, Zeyno Film
In Zusammenarbeit mit
Doha Film Institut
In Koproduktion mit
ZDF/ARTE, TURKISH RADIO
TELEVISION CORPORATION (TRT), CN3 PRODUCTIONS


Pressebilder
JPG-Format, ca. 15 x 10 cm, 300 dpi

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Preise / Awards
Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Cannes: FIPRESCI-Preis für den Besten Spielfilm
Lobende Erwähnung der Jury

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