Vom Lokführer, der die Liebe suchte...
Komödie, Deutschland, 90 Minuten
Kinostart: 07.03.2019
Synopsis
Ein Güterzug rollt durch eine weite Graslandschaft, die sich vor den kaukasischen Bergen entlangzieht. Am Steuer: Nurlan, der Lokführer. Tagein, tagaus lenkt er seinen Zug durch einen dicht besiedelten Vorort Bakus, in dem die Schienen so dicht an die Häuser grenzen, dass Nurlan quasi durch die Vorzimmer und Gärten der Bewohner fährt. Auf seinem täglichen Weg passiert er teetrinkende Männer ebenso wie Frauen, die ihre Wäsche in den sanften Wind hängen. Sobald sich der Zug nähert, bläst der kleine Waisenjunge Aziz in eine Pfeife und die Bewohner des Vorortes bringen sich und ihre Habseligkeiten schnell in Sicherheit. Doch das gelingt nicht immer. Nurlan hat schon so einiges von seiner Lokomotive gepflückt: Hühnerfedern, Spielzeugbälle oder auch Bettbezüge. Am letzten Arbeitstag vor der Pensionierung verheddert sich ein besonderes Abschiedsgeschenk an Nurlans Lok: ein traumhaft schöner, blauer Spitzen-BH. Nurlan nimmt ihn nach seiner Schicht kurzerhand mit in sein Heimatdorf in den Bergen. Seine Neugier ist geweckt: Wem nur mag das kleine Stück Stoff gehören? Getrieben von Einsamkeit beschließt Nurlan, die Suche nach der Besitzerin des Büstenhalters aufzunehmen.

VOM LOKFÜHRER, DER DIE LIEBE SUCHTE... ist eine mit viel Feingefühl und unbeschwert erzählte Geschichte von der Suche nach Liebe. Erneut zieht es Regisseur Veit Helmer in die Berglandschaft Aserbaidschans. In seiner meisterhaft phantasievollen Bildsprache wird er seinem Ruf als moderner Märchenerzähler gerecht und inszeniert die Geschichte VOM LOKFÜHRER, DER DIE LIEBE SUCHTE... als atmosphärische Komödie, die ganz ohne Dialoge auskommt und uns gerade dadurch in ihren Bann zieht.
Kino-Trailer
Schauspieler/Protagonisten
Nurlan
Miki Manojlović
Lehrling
Denis Lavant
Weichenstellerin
Chulpan Khamatova
Kleiner Junge
Ismail Quluzade
Betrügerin
Maia Morgenstern
Vergessliche Frau
Paz Vega
Tänzerin
Frankie Wallach
Braut
Boriana Manoilova
Dorfmädchen
Sayora Safarova
Mutter mit Kind
Manal Issa
Witwe
Irmena Chichikova
Schlafende Frau
Ia Shugliashvili
Starke Mutter
Meral Perin
Schwacher Vater
Kazim Abdullayev
Stab
Regie
Veit Helmer
Buch
Leonie Geisinger, Veit Helmer
Kamera
Felix Leiberg
Montage
Vincent Assmann
Originalmusik
Cyril Morin
Ton
Julian Cropp, Robert Jäger
Kostüme
Mehriban Effendi
Set Design
Batcho Makharadze
Maske
Adelia Mamedova
Casting
Lisa Stutzky, Nathalie Bialobos, Pep Armengol, Dominica Circiumaru, Antonia Vladimirova, Anastasia Kononova
Herstellungsleitung
Shirin Hartmann, Tsiako Abesadze
Produzent
Veit Helmer
Pressebilder
JPG-Format, ca. 15 x 10 cm, 300 dpi

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Die vergessliche Frau (Paz Vega) lässt ihre bunte BH-Kollektion aus Versehen auf der Leine hängen. © Neue Visionen Filmverleih

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Der Lokführer Nurlan (Miki Manojlović) muss das Steuer an seinen Lehrling (Denis Lavant) übergeben. Da gibt es Einiges beizubringen bevor der Nachfolger offiziell zum neuen Lokführer berufen wird. © Neue Visionen Filmverleih

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In dem dicht besiedelten Vorort Bakus passt der Zug jeden Tag um Haaresbreite zwischen den Haustüren hindurch. Das Schienenbett ist für die Bewohner ein kleiner Freiraum für Wäsche, Spiele und Geselligkeit. © Neue Visionen Filmverleih

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Die schlafende Frau (Ia Shugliashvili) hängt ihre duftende Wäsche in die Morgenbrise, darunter zwei feine BHs, die sie früher sorgfältig mit der Hand wusch. © Neue Visionen Filmverleih

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Die Rente ist für Nurlan (Miki Manojlović) keine beschäftigungslose Zeit. Statt angeln zu gehen entscheidet sich der ehemalige Lokführer für eine zweite Karriere, dieses Mal als BH-Verkäufer. Wird er über sein neues Geschäft den Weg in die Liebe schaffen? © Neue Visionen Filmverleih

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Die Ampel an den Gleisen ist noch rot. Die vergessliche Frau (Paz Vega) gibt allen Bewohnern Bescheid sobald sie auf Grün springt und der Zug einfährt. © Neue Visionen Filmverleih

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Ein Spaziergang in der Sonne heißt für die vergessliche Frau (Paz Vega), den Alltag mit kleinen glücklichen Momenten bereichern zu können. © Neue Visionen Filmverleih

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Für Nurlan (Miki Manojlović) ist die Sache mit dem blauen Spitzen-BH gar nicht so einfach. Zum einen will er ihn endlich mal loswerden, nicht mehr daran denken müssen. Zum anderen wird die Suche nach der Besitzerin zum lebenswichtigen Ziel. Wird er dadurch schaffen, seiner Einsamkeit zu entfliehen? © Neue Visionen Filmverleih

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Er stellte Nurlans (Miki Manojlović) Leben auf den Kopf: der blaue Spitzen-BH. © Neue Visionen Filmverleih

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Die Odyssee von Nurlan (Miki Manojlović) wäre ohne Täuschungen und Irreführungen keine richtige. Die Betrügerin (Maia Morgenstern) will den Spitzen-BH für sich haben und wird alles tun um Nurlan danach zu überzeugen. © Neue Visionen Filmverleih

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Der Lehrling (Denis Lavant) kurz vor der Übergabe: wird er genauso virtuos wie Nurlan (Miki Manojlović) die Lokomotive steuern? Mit gemischten Gefühlen starrt er in seine Zukunft als Lokführer, wobei er auf sein in einem leeren Wagon untergebrachtes, improvisiertes Musik-Studio verzichten muss. © Neue Visionen Filmverleih

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Die Weichenstellerin Nersin (Chulpan Khamatova) im Einsatz: das Schicksal des Fahrplans liegt in ihren Händen. © Neue Visionen Filmverleih

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Das Berufsleben kommt für Nurlan (Miki Manojlović) langsam zum Ende. An seinem letzten Tag als Lokführer, nimmt er sich die Zeit, den schönen Blick aus dem Zugfenster und den Wind, der frisch ins Gesicht bläst, zu genießen. Es war letztendlich gar nicht so schlimm die Strecke, auch wenn er sie jeden Tag fahren musste. © Neue Visionen Filmverleih

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Der Job der Weichstellerin hat einsame Momente. So erlaubt sich Nersin (Chulpan Khamatova) hin und wieder den Spaß, die anderen Bahnmitarbeiter durch plötzliche Weichenwechsel gründlich zu erschrecken. © Neue Visionen Filmverleih

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