Der junge Karl Marx
Spielfilm, Deutschland/Frankreich/Belgien 2016, 118 Minuten
DVD-Start: 20.10.2017
Synopsis
Paris, 1844, am Vorabend der industriellen Revolution: der 26-jährige Karl Marx (August Diehl) lebt mit seiner Frau Jenny (Vicky Krieps) im französischen Exil. Als Marx dort dem jungen Friedrich Engels (Stefan Konarske) vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Familienvater für den gestriegelten Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers nur Verachtung übrig. Doch der Dandy Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Baumwollspinnerin und Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Engels weiß, wovon er spricht. Er ist das letzte Puzzlestück, das Marx zu einer rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlt. Marx und Engels haben denselben Humor und ein gemeinsames Ziel, sie können sich hervorragend miteinander betrinken, und sie respektieren und inspirieren sich als Kampfgefährten. Zusammen mit Jenny Marx erarbeiten sie Schriften, die die Revolution entzünden sollen.
Die sozialen und politischen Krisen brodeln, doch die Intellektuellen in Deutschland und Frankreich reagieren nur mit ausflüchtender Rhetorik. Marx und Engels wollen nicht mehr nur Theorie, sondern Wirklichkeit, sie wollen den Massen ein neues Weltbild geben. Doch dafür müssen sie die Arbeiterbewegung hinter sich bringen – nicht so leicht, denn mit ihrer jugendlichen Anmaßung stoßen Marx und Engels so manchen gestandenen Revolutionär vor den Kopf. Trotz Zensur, Polizeirazzien und internen Machtkämpfen lassen sie nicht nach in ihren Versuchen, eine neue Vision von menschlicher Gemeinschaft zu formulieren.
DER JUNGE KARL MARX ist großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen, die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten. In großen Bildern und mit viel Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee als Porträt einer engen Freundschaft. Ihm gelingt ein so intimer wie präziser Blick in die deutsche Geistesgeschichte, die durch zwei brillante und gewitzte Köpfe seit der Renaissance nicht mehr so grundlegend erschüttert wurde.
Kino-Trailer
Schauspieler/Protagonisten
KARL MARX
August Diehl
FRIEDRICH ENGELS
Stefan Konarske
JENNY MARX
Vicky Krieps
PIERRE PROUDHON
Olivier Gourmet
JOSEPH MOLL
Michael Brandner
WILHELM WEITLING
Alexander Scheer
ARNOLD RUGE
Hans-Uwe Bauer
VATER VON FRIEDRICH ENGELS
Peter Benedict
MARY BURNS
Hannah Steele
KARL GRÜN
Niels Bruno Schmidt
LENCHEN
Marie Meinzenbach
MOSES HESS
Rolf Kanies
Stab
REGIE
Raoul Peck
BUCH
Pascal Bonitzer, Raoul Peck
KAMERA
Kolja Brandt
SCHNITT
Frédérique Broos
SZENENBILD
Benoit Barouh
KOSTÜM
Paule Mangenot
MASKE
Anne Moralis
TON
Jörg Theil
MUSIK
Alexei Aigui
CASTING
Sylvie Brocheré, Kristin Diehle
PRODUZENTEN
Nicolas Blanc, Rémi Grellety, Robert Guédiguian, Raoul Peck
KOPRODUZENTEN
Benny Drechsel, Karsten Stöter, Patrick Quinet
PRODUKTION
Agat Films & Cie, Velvet Film
IN KOPRODUKTION MIT
Rohfilm, Artemis Productions, France 3 Cinéma, Jouror, SWR, RTBF, Voo, Be TV, Shelter Prod
UNTER BETEILIGUNG VON
Canal +, France Télévisions, Distribution Diaphana, Neue Visionen
MIT UNTERSTÜTZUNG VON
Centre national du cinéma et de l’image animée, Deutscher Filmförderfonds, MDM Mitteldeutsche Medienförderung, MBB Medienboard Berlin-Brandenburg,Film- und Medienstiftung NRW, Filmförderungsanstalt
MIT UNTERSTÜTZUNG VON
Deutsch-Französische Kommission, Tax Shelter du Gouvernement Fédéral de Belgique, Centre du Cinéma et de l‘Audiovisuel de la Fédération Wallonie-Bruxelles
IN ZUSAMMENARBEIT MIT
Mercure International, Taxshelter.Be, ING, Indéfilms 4, A Plus Image 6, Sofitvcine 3
Pressebilder
JPG-Format, ca. 15 x 10 cm, 300 dpi

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Das letzte Puzzlestück, das zu seiner rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlte: Karl Marx (August Diehl) freundet sich 1844 im Pariser Exil mit Friedrich Engels (Stefan Konarske) an. © Kris Dewitte, Neue Visionen Filmverleih

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Politische Freundschaft, kämpferische Liebe: das Trio Jenny Marx (Vicky Krieps), Karl Marx (August Diehl) und Friedrich Engels (Stefan Konarske) schafft gemeinsam die Grundlage für eine neue Vision von menschlicher Gemeinschaft. © Frédéric Batier, Neue Visionen Filmverleih

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In gemeinsamer Sache: Jenny Marx (Vicky Krieps) erkennt auf den ersten Blick, welche Bedeutung Friedrich Engels (Stefan Konarske) für die Arbeit ihres Mannes haben kann. © Kris Dewitte, Neue Visionen Filmverleih

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Er kennt sowohl die Ärmsten der Armen und die Industrie wie seine Westentasche: Friedrich Engels (Stefan Konarske) hat sich in die Rebellin Mary Burns (Hannah Steele) verliebt. © Kris Dewitte Neue Visionen Filmverleih

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Verschworene Hoffnungsträger: Auch Jenny Marx (Vicky Krieps) freundet sich in Paris mit Friedrich Engels (Stefan Konarske) an. © Kris Dewitte, Neue Visionen Filmverleih

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Dandy, Soziologe, Revolutionär: Friedrich Engels (Stefan Konarske) ist von Marx` materialistischer Philosopie überzeugt. © Kris Dewitte, Neue Visionen Filmverleih

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Gemeinsames Ziel, gleicher Humor: Friedrich Engels (Stefan Konarske) und Karl Marx (August Diehl) sind hervorragende Trink- und Kampfgefährten. © Kris Dewitte, Neue Visionen Filmverleih

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Im „System der ökonomischen Widersprüche“: Friedrich Engels (Stefan Konarske) will den Philosophen Pierre-Joseph Proudhon für den Bund der Gerechten gewinnen. © Kris Dewitte, Neue Visionen Filmverleih

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In London vermittelt Mary Burns (Hannah Steele) Kontakt zu den Mitgliedern vom Bund der Gerechten, mit dessen Hilfe Karl Marx (August Diehl) und Friedrich Engels (Stefan Konarske) eine internationale linke Bewegung auf den Weg bringen wollen. ©Kris Dewitte, Neue Visionen Filmverleih

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Abstrakte Ideen oder direkte Aktion: Karl Marx (August Diehl) auf dem Kongress des Bunds der Gerechten. © Frédéric Batier, Neue Visionen Filmverleih

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Als Journalist bei der Rheinischen Zeitung gerät Karl Marx (August Diehl) ins Visier des preußischen Staates. © Frédéric Batier, Neue Visionen Filmverleih

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Mit ihrer engen Freundschaft entsteht eine weltbekannte Idee: Friedrich Engels (Stefan Konarske) und Karl Marx (August Diehl). © Kris Dewitte, Neue Visionen Filmverleih

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Zwei historische Figuren, die im Lauf der Geschichte fast ungreifbar wurden, kehren in Raoul Pecks Film als Menschen zurück: Friedrich Engels (Stefan Konarske) und Karl Marx (August Diehl). ©Kris Dewitte, Neue Visionen Filmverleih

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